Immobilienwirtschaft | Regionalökonomie

Potenziale und Bedarfe für Forschungs- und Innovationsparks in Hamburg

Es ist unbestritten, dass eine technologieorientierte Regionalpolitik einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Strukturwandel leistet. In zahlreichen Regionen wurden Technologiezentren und Technologieparks errichtet, um einerseits positive Rahmenbedingungen für Existenzgründer zu schaffen und um andererseits die Ansiedlungspolitik optimal auf technologieorientierte Unternehmen ausrichten zu können.

Georg Consulting hat im Rahmen der Studie „Spezifikation und Typologie der Gewerbeflächennachfrage Hamburg 2025“ die Typologie für wissensbasiertes Gewerbe entwickelt und auf die Bedeutung von Forschungs- und Innovationsparks (F&I-Parks) für Hamburg explizit hingewiesen. Im Rahmen einer ergänzenden Analyse zu dieser Studie wurden nun die Potenziale und Bedarfe für F&I-Parks weiter untersucht. Im Fokus des Projektes steht die Erarbeitung belastbarer Argumente für eine technologieorientierte Gewerbeflächen- und Ansiedlungspolitik.

Im Rahmen der Studie wurden die folgenden Aspekte untersucht:

  • Bedeutung von Forschung und Entwicklung sowie wissensintensiver Wirtschaftszweige
  • Typen von Technologiezentren und Technologieparks
  • Forschungs- und Innovationslandschaft in Hamburg
  • Gründungsgeschehen in Hamburg
  • Regionalwirtschaftliche Bedeutung von Technologiezentren und Technologieparks
  • Technologiethemen für F&I-Parks in Hamburg
  • Flächen- und Standortaspekte für F&I-Parks in Hamburg

Die Studie betrachtet im Ergebnis drei potenzielle Standortbereiche für F&I-Parks u. a. mit den Themenfeldern:

  • Life Science
  • Green Technologies
  • Maritime Wirtschaft
  • Luftfahrt

Die abgeleiteten Flächenbedarfe für F&I-Parks in Hamburg,  mit aktuellem Schwerpunkt auf die Standortbereiche Altona, Harburg und Bergedorf, zeigen je nach zeitlichem Vermarktungshorizont einen entsprechend großen Flächenbedarf. Die Standorte sollten perspektivisch (bezogen auf 20 Jahre) ein Flächenpotenzial von ca. 24 bis 28 Hektar (netto) zuzüglich potenzieller Erweiterungsmöglichkeiten umfassen.